Sonntag, 26. Juni 2016

...eine zweistöckige Geburtstagstorte

Ich habe Euch doch letztens von meinem Tortendekorationskurs berichtet. Den habe ich besucht mit dem Ziel, eine Geburtstagstorte für meine Oma zu backen. Diese wurde nämlich in diesem Jahr 100 Jahre alt. Grund genug, sich besonders viel Mühe zu geben. Das habe ich getan. Und ich wäre nicht ich, wenn die Torte nicht auch ein wenig schief wäre. Aber alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meiner Torte und die Gäste waren durchweg begeistert. Euch möchte ich mein Werk natürlich auch nicht vorenthalten.


Die Zahlen für die Torte habe ich schon eine Woche vorher aus Fondant ausgestochen, mit Zahnstochern gespickt, mit Glanzpuder bepudert und trocknen lassen. Zwei Tage vor dem Großereignis habe ich die Biskuitböden gebacken, einen großen hellen Biskuit, einen kleinen Nussbiskuit. Außerdem habe ich den Fondant eingefärbt und die weiße Ganache vorbereitet und bei Zimmertemperatur über Nacht abkühlen lassen.

Am nächsten Tag habe ich dann die Füllungen vorbereitet. Die untere Torte habe ich mit dieser Erdbeerbuttercreme gefüllt und mit der weißen Ganache überzogen, die obere habe habe ich mit Schokoladenbuttercreme gefüllt und überzogen. Immer wenn die Torten zum Kühlen im Kühlschrank waren, habe ich an den Dekoelementen gearbeitet. Die Schmetterlinge bestehen aus Zuckerspitze, die in einer Silikonform im Backofen getrocknet wurde. Die Perlen habe ich alle selbst gerollt und abgepudert. Ich habe drei verschiedene Abstufungen lila Fondants verwendet. Das erkennt man leider nicht ganz so gut auf den Fotos.

Am Ende habe ich dann die beiden Torten mit Fondant überzogen und die Dekoelemente mit Zuckerkleber festgeklebt. Beim Tortendekorationskurs hat das Überziehen mit Fondant problemlos funktioniert, alleine zu Hause natürlich nicht. Nach drei Versuchen habe ich geschafft, die obere Torte zu bedecken, ohne dass der Fondant gerissen ist, bei der unteren habe ich irgendwann aufgegeben und die Risse bestmöglich mit dem Smoother bearbeitet und mit Perlchen kaschiert. Eigentlich hätte man den Übergang zwischen den beiden Teilen noch mit weißen Perlen verzieren können, aber irgendwann war der Punkt gekommen, an dem ich keine Lust mehr hatte.


Transportiert habe ich mein Werk in Einzelteilen und vorort zusammengesetzt. Zur Präsentation gab es dann noch eine Tortenfontäne. Das war sicherlich nicht die letzte Fondanttorte, die ich gebacken habe. Zum einen macht es echt viel Spaß, zum anderen hat mich der Ehrgeiz gepackt, gibt es doch noch einiges an Optimierungspotenzial.

Habt noch einen schönen Sonntag!


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