Mittwoch, 11. Februar 2015

...Experimente mit Carobpulver

Wie bereits hier erwähnt, setze ich mich seit meinem Sri Lanka-Urlaub ein wenig mit ayurvedischer Ernährung auseinander. Dabei bin ich über Carobpulver gestolpert, welches in der ayurvedischen Küche als Kakaoersatz benutzt wird. Es wird aus Früchten des Johannisbrotbaumes gewonnen und hat gegenüber Kakao den Vorteil, dass es keine aufputschenden Coffeinoide (Theobromin) und wesentlich weniger Fett enthält. In meiner ersten Euphorie habe ich mir alle Zutaten besorgt, die ich so in den Rezepten fand und noch nicht kannte, darunter auch Carobpulver.

Nachdem dann letztens das Kakaopulver aufgebraucht war, habe ich die Chance genutzt und einfach mal Carobpulver verwendet. Für Käsekuchen mit Schokostreuseln habe ich, ohne mich vorher großartig zu informieren, Kakaopulver 1:1 durch Carobpulver ersetzt. Natürlich war es mal wieder kein Experiment im stillen Kämmerchen sondern direkt als Mitbringsel eingeplant. Bisher ist das immer einigermaßen gut gegangen. Auch dieses Mal?


Als der Kuchen aus dem Ofen kam, ist mir zuerst der Geruch aufgefallen, der sich doch stark von schokoladigem unterschied. Wenn das riecht, wie es schmeckt...
Tut es nicht. Den Freunden, denen ich den Kuchen mitgebracht habe, ist kein Unterschied aufgefallen. Dass es keinen gibt, kann ich allerdings auch nicht behaupten. Carobpulver ist süßer als Kakao. Beim nächsten Mal werde ich die Zuckermenge auf jeden Fall etwas verringern. Ansonsten ist der Geschmack etwas weniger herb und malziger als Kakao. Entsprechend ist es kein 1:1-Ersatz, aber wenn man sich auf den neuen Geschmack einlässt, bei dem ein oder anderen Rezept sicherlich eine Alternative.


Ich werde auf jeden Fall weiter experimentieren.

Euch noch einen schönen Abend!

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