Samstag, 5. Januar 2019

...No-Buy-Challenge

Oder: Wenn Verpeilerinnen versuchen, nichts zu kaufen

Liebe Leserinnen und Leser,

zuallererst möchte ich Euch allen ein frohes neues Jahr wünschen. Viel Glück, Erfolg, Gesundheit und dass Ihr alles verwirklichen könnt, was Ihr Euch vorgenommen habt!



Wie Ihr an der Überschrift erkennen könnt, steht schon wieder eine Challenge ins Haus: Meine No-Buy-Challenge. Bevor wir allerdings in dieses Thema einsteigen, möchte ich die Neugierigen unter Euch noch auf den neuesten Stand bezüglich der #eatupchallenge bringen. Wie bereits hier berichtet habe ich die Regeln etwas gelockert und die Challenge weiterhin durchgezogen bis... Ja, bis die Weihnachtszeit kam. Da ich sehr viel backe in dieser Zeit, kam ich um Zutaten kaufen nicht herum und habe seitdem auch die Challenge insgesamt etwas schleifen lassen. Trotzdem versuche ich weiterhin, gerade spezielle Vorräte eher aufzubrauchen als wieder anzusammeln. Rezepte suche ich danach aus, ob ich die Zutaten eh im Haus habe oder auf jeden Fall aufbrauchen werden. Ihr seht, auch wenn ich nicht extrem konsequent war, hat auch diese Challenge etwas gebracht.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema dieses Posts: die No-Buy-Challenge. Wie Ihr alle wisst, überdenke ich in letzter Zeit immer öfter mein Konsumverhalten und beschäftige mich u.a. mit dem Thema Minimalismus. Dazu gehört, dass ich hier immer mal wieder kräftig ausmiste und versuche, Neuanschaffungen genau abzuwägen. Komplett abgewöhnt habe ich mir, Dinge zu kaufen, die ich vielleicht irgendwann einmal gebrauchen könnte.

Nun habe ich mir vorgenommen, im Jahr 2019 dem Konsumüberdenken noch eins draufzusetzen und zu versuchen, nichts zu kaufen. Wirklich nichts? Nein, natürlich nicht. Essen möchte ich natürlich weiterhin  und Veranstaltungen besuchen auch. Falls ein Gegenstand des (fast) täglichen Gebrauchs kaputt geht, werde ich diesen wohl auch ersetzen. Verzichten möchte ich dagegen auf neue Klamotten, Einrichtungsgegenstände, Küchenutensilien und Dekorationsgegenstände, idealerweise auf alle materiellen Dinge, die nicht zu den benötigten Verbrauchsgegenständen gehören.

Soweit die Theorie. In der Praxis habe ich bereits einmal versagt, und das, ohne es zu merken. Erst als ich meine Ausgaben in meine Finanz-App eintragen wollte, ist mir aufgefallen, dass ich wohl gerade gegen meine selbst aufgestellten Regeln verstoßen habe. Verpeiler halt.... Na ja, noch habe 360 Tage Zeit, um es besser zu machen. Und wenn das die einzige Ausnahme war, dann kann ich immer noch sehr zufrieden mit mir sein.

Wie immer bei meinen (eigentlich immer unvollendeten) Projekten habe ich mir vorgenommen, Euch regelmäßig zu berichten. Ihr dürft gespannt sein. Ich bin es auch.

Ein schönes Wochenende Euch allen!

Eure


Dienstag, 9. Oktober 2018

...(Re)kapitulation #eatupchallenge

Ihr habt Euch bestimmt schon gefragt, warum kein Fazit zur #eatupchallenge kommt. Ich kann's Euch sagen... Weil sie noch nicht vorbei ist. Ob ich so viele Vorräte habe, dass ich fast zwei Monate damit auskomme, ohne mit etwas anderem als Obst und Gemüse aufzufüllen? Ganz ehrlich? Nein. Es gibt im Grunde zwei Gründe, warum sich die Challenge etwas in die Länge zieht. Zum Einen war ich über Sommer relativ oft auswärts essen und habe entsprechend selten zu Hause gekocht. Zum Anderen habe ich die Challenge ignoriert, wenn ich z.B. für Freunde oder Arbeitskollegen gebacken habe und so meine Vorräte zwischendurch auch wieder ein bisschen aufgefüllt, z.B. mit Eiern oder etwas Ricotta. So kam es, dass ich mit der #eatupchallenge noch immer nicht am Ende bin.


Trotz allen kleinen "Regelbrüchen" ist es dennoch erstaunlich, wie viele Vorräte man wirklich hat. Ich dachte eigentlich immer, dass ich relativ wenig im Haus habe im Gegensatz zu Anderen, da ich mir nichts in Massen an Lager lege. Wahrscheinlich ist es eher die Vielfalt, die die Menge macht. Kokosblütenzucker, Hagelzucker, Puderzucker, Rohrohrzucker, Honig, Agavendicksaft, Ahornsirup... zwar nie mehr als eine Packung, aber in der Summe doch eine Menge Süßungsmittel, um mal ein Beispiel herauszugreifen. Und so verhält es sich in verschiedenen Bereichen. Mal schauen, wie ich das handhabe, wenn ich mit Vorräte aufessen fertig bin. Darüber habe ich mir noch keine konkreten Gedanken gemacht. Aber es wird wohl darauf hinauslaufen zu versuchen, von jeder Warengruppe nur noch ein bis zwei Sorten im Haus zu haben. Mal schauen...



Zurück zur Challenge. In der Überschrift steht etwas von Kapitulation, im ersten Abschnitt schreibe ich, dass ich noch mittendrin stecke. Das will ich Euch gerne erklären. Zum Einen habe ich mir "Hilfe" von außen gesucht und das ein oder andere Glas aus meinem Vorratsschrank zum Fairteiler-Kühlschrank gebracht. Zum Anderen habe ich die Regeln etwas gelockert und die Liste der Lebensmittel, die gekauft werden dürfen, um Eier und Milchprodukte erweitert. Alles Andere wird erst einmal aufgegessen und danach geschaut, was ich überhaupt ständig im Haus haben möchte. Auf jeden Fall ignoriere ich inzwischen Rezepte mit Zutaten, für die ich sonst keine Verwendung habe.

Ich halte Euch auf dem Laufenden, wie es weitergeht mit mir und meinen Vorräten.

Habt noch einen schönen Abend!



Montag, 20. August 2018

...Vorratsreduktion #eatupchallenge

Manchmal weiß ich nicht, ob ich wirklich an Zufälle glauben soll...
Schon seit einigen Wochen sind mir meine Vorräte ein Dorn im Auge. Ich versuche immer mal wieder, diese zu reduzieren, aber in letzter Zeit hat sich Einiges angesammelt. Entsprechend habe ich mir überlegt, vorerst mal nichts mehr zu kaufen und alles aufzubrauchen, was da ist. Soweit der Vorsatz. Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, er war nicht wirklich präsent. Mir fehlte ein wenig Verbindlichkeit. Bevor ich aber überhaupt soweit kam, diese für mich zu schaffen, kam quasi Hilfe von außen. Auf the-ognc.com wurde just am Freitag die #eatupchallenge ausgerufen. Ziel dieser Challenge ist es, die Lebensmittelvorräte zu reduzieren. Genau das, was ich will. Noch dazu liebe ich Challenges mit klaren Vorgaben. Ob das wirklich Zufall war?


 Ich jedenfalls nehme die Herausforderung an und mache gerne mit. Die Eckpunkte der Challenge sind wie folgt:
- Alle vorhandenen Lebensmittel so gut es geht aufbrauchen
- kein Lebensmittelkauf für 14 Tage
- Nur Obst und Gemüse neu kaufen, falls eingefroren nicht mehr vorhanden

Ganz ohne Einkauf wird es wohl nicht klappen, da ich innerhalb dieser Tage wohl einmal nach konkretem Rezept backen werde und dafür auf jeden Fall noch Zutaten brauche, die momentan nicht in meinem Vorrat sind. Außerdem bekomme ich in der Zeit Besuch und werde dafür zumindest Getränke kaufen müssen. Als Ausgleich überlege ich mir noch, ob ich die Challenge dann auf  drei Wochen ausweite.

Auf jeden Fall werde ich Euch berichten, ob es mir gelungen ist, zwei Wochen nicht einzukaufen, wie kreativ ich werden musste und welche Erkenntnisse ich gewonnen haben.

Einen schönen Abend wünsche ich Euch!




Montag, 16. Oktober 2017

...eine Butterdose

[Werbung ohne Auftrag, da Namensnennung] Ich muss Euch was gestehen... Ich bin infiziert! Infiziert vom Minimalismusgedanken (Kann man von einem Gedanken überhaupt infiziert sein? Egal...) Seit gut einem Jahr jedenfalls lese ich regelmäßig Artikel zum Thema "Minimalismus" und habe irgendwann auch mit dem Ausmisten begonnen. Dann habe ich mir - wie soll es anders sein - das Buch "Magic Cleaning" besorgt, gelesen und auch schon wieder verkauft. Nicht dass es mir nicht gefallen hat, ich fand es hoch interessant und den Ansatz echt gut, aber ich bringe es nicht übers Herz, so rigoros auszumisten.

Ich geh dann doch lieber Stück für Stück vor und lass auch mal das ein oder andere im Schrank, von dem ich schon weiß, dass es in der nächsten Runde rausfliegt, aber eben noch nicht in dieser. So werden meine Schränke und Schubladen mit der Zeit trotzdem immer leerer und feiere jedes Mal den Moment, wenn Dinge, für die ich früher den halben Schrank ausräumen musste, plötzlich direkt erreichbar sind..

Entgegen aller Ratschläge bringe ich die Sachen allerdings nicht direkt aus dem Haus, sondern hab hier zwei Flohmarktkisten, da drei Verschenktüten, dort diverse Tüten, die verschiedenen Recyclingprojekten zukommen... Da aber auch davon regelmäßig etwas wegkommt, v.a. dank einer regelmäßig stattfindenden Verschenkbörse hier in der Stadt, empfinde ich die Dimensionen durchaus als ertragbar.

Ihr seht, ich bin noch weit weg von einem minimalistischen Leben, aber allein die Tatsache, dass man nicht das Gefühl hat, immer mehr Stauraum schaffen zu müssen, befreit schon ungemein. Dass ich Platz gewinne, obwohl meine Ausmistaktionen relativ gemächlich sind, liegt auch daran, dass mir bewussterer Konsum leichter fällt als Ausmisten. Ich versuche, jede Anschaffung zu hinterfragen und möglichst keine Spontankäufe zu tätigen. Wenn ich was kaufe, dann soll es qualitativ hochwertig und langlebig sein, zeitlos und mir wirklich gefallen. Idealerweise verlässt für jede Neuanschaffung auch etwas den Haushalt.

Aber was hat das jetzt alles mit einer Butterdose zu tun?


Meine Butterdose war im Lieferumfang meines ersten Kühlschranks enthalten, der damals in meiner Studentenbude stand. Den Kühlschrank nutze ich schon lange nicht mehr, die Butterdose ist mir erhalten geblieben. Inzwischen ist sie aber schon ziemlich verschrammt und unansehnlich und ich liebäugle schon länger damit, mir eine neue anzuschaffen.

Klar kann man jetzt fragen, ob man überhaupt eine Butterdose braucht. Wahrscheinlich nicht. Es gibt sicherlich Alternativen Butter aufzubewahren, selbst wenn man sie unverpackt kauft, aber ich hatte meine Butterdose eigentlich ständig in Gebrauch im Gegensatz zu manch anderem Geschirrteil. Ich finde, das spricht doch für eine neue Butterdose.


Bei uns hat im letzten Jahr ein Laden eröffnet, in dem man Keramikrohlinge selbst bemalen kann. Das fertige Werk wird dann vor Ort glasiert und gebrannt und kann eine Woche später abgeholt werden. Für ebendiesen Laden mit dem schönen Namen "malbar" habe ich einer Freundin einen Gutschein geschenkt und versprochen, Sie zu begleiten. Da ich geschirrtechnisch echt gut ausgestattet bin, hab ich bei der Auswahl meines Rohlings nicht lange gezögert... Ihr ahnt es schon... Ich habe mich für eine Butterdose entschieden.


Da ich es manchmal gerne verspielt mag, habe ich als Muster Blümchen und Spitze gewählt. Das Schöne, so sagt die Besitzerin der malbar, sei, dass man gar nicht malen oder zeichnen können müsse, um wirklich tolle Ergebnisse zu erzielen. Ich wäre natürlich nicht ich, wenn ich, wie bei allen Kreativprojekten, nicht kurz die Nerven verloren hätte, aber ich muss ehrlich zugeben, es sind echt einfache, aber effektvolle Techniken, die man anwenden kann.


Für die Spitzentechnik verwendet man textile Spitze, die man überpinselt, für die Röschen ein Bündel aus aufgeschnittenen Haushaltsgummis, die man in Farbe taucht und die Blätter malt man von Hand. An der Stelle erkennt man dann doch wieder, dass Malen und Zeichnen nicht meine Stärke sind. Aber selbst schuld. Es hätte auch genügend Möglichkeiten gegeben, dies zu verbergen. Trotzdem bin ich echt zufrieden mit meiner neuen Butterdose.


Ein bisschen kontraproduktiv hinsichtlich des Minimalismus ist allerdings, dass so ein Besuch der malbar echt inspirierend ist und man Lust bekommt, noch mehr verregnete Sonntage malend zu verbringen. Vielleicht finde ich ja noch etwas, das ich wirklich brauche.


Euch allen eine gute Nacht!








Mittwoch, 11. Oktober 2017

...Bischofsmütze

Der nächste Kürbis, den ich getestet habe, ist die Bischofsmütze. Im Netz findet man noch viele andere Bezeichnung für diesen Kürbis, z.B. Turban-Kürbis, Aladin-Kürbis oder Kardinalsmütze.


Es ist wahrscheinlich keine Überraschung, wenn ich Euch berichte, dass ich mich auch bei diesem Kürbis für die Zubereitung im Ofen entschieden habe. Bei der Cupcake Lady habe ich eine Version mit Spinat, Champignons und Schafskäse gefunden und genau diese habe ich ausprobiert. Im Gegensatz zum Originalrezept hatte ich eine kleine Bischofsmütze und die Hälfte der Füllung hat dicke gereicht.



Auch hier ist einfacher den Inhalt in ein anderes Gefäß zu löffeln und alles noch einmal gut zu vermischen, da der Kürbis relativ wenig Eigengeschmack hat.


Rein optisch macht die Bischofsmütze recht viel her. Ich könnte mir auch vorstellen, für Gäste einen großen Kürbis zu füllen und diesen als Ganzen zu servieren.

Kennt Ihr die Bischofsmütze? Habt Ihr sie auch schon zubereitet? Wie?

Euch allen eine gute Nacht!




Sonntag, 8. Oktober 2017

...Spaghetti-Kürbis

Weiter geht's mit meiner Kürbis-Verkostung. Dieses mal habe ich mir den Spaghetti-Kürbis vorgenommen. Da der Kürbis zu groß ist für eine Person, habe ich zwei verschiedene Rezepte ausprobieren können.

Den Spaghetti-Kürbis kann man im Topf, im Ofen oder wohl sogar in der Mikrowelle zubereiten. Bereitet man ihn im Topf zu, sticht man ihn vorher ein und kocht ihn in reichlich Wasser weich. Wichtig ist, dass der Topf groß genug ist, damit der Kürbis sich noch bewegen kann. Ich habe mich für die Zubereitung im Backofen entschieden. Auch hier findet man im Netz verschiedene Methoden.


Für die erste Version meines Spaghetti-Kürbisses habe ich mich für folgende Methode entschieden: Ich habe die Kerne entfernt, die Kürbishälfte mit der Schnittseite nach unten auf ein Blech gelegt, etwas kaltes Wasser hinzugefügt und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft gebacken. Wie lange das gedauert hat, kann ich leider nicht genau sagen, da ich erst später gemerkt habe, dass mein Backofen falsch eingestellt war. Mein Kürbis war 50 Minuten im Ofen, aber das sollte unter normalen Bedingungen etwas schneller gehen.


Wenn der Kürbis fertig gebacken ist, kann man das Fruchtfleisch mit einer Gabel lockern bzw. herauskratzen, so bildet sich die fädige Struktur, die an Spaghetti erinnert und dem Kürbis den Namen gibt. Diese habe ich gesalzen, mit Knoblauchbutter vermengt und mit Parmesan bestreut. Fertig!

Für Version 2 habe ich mich ziemlich genau an dieses Rezept gehalten: Spaghetti-Kürbis mit gerösteten Kichererbsen. In Ermangelung von Ras El Hanout habe ich eine Mischung aus Koriander, Kreuzkümmel, Muskat, Kurkuma, Pfeffer, Kardamom, Zimt und Ingwer verwendet. Am Mengenverhältnis muss ich wohl noch etwas arbeiten oder ich leg mir doch nochmal die Gewürzmischung zu. Eigentlich wollte ich mir Gewürzmischungen, die ich selten benutze, nicht mehr in den Schrank stellen, da oft ein Großteil davon im Müll landet. Eine andere Möglichkeit wäre dann, einfach die Gewürzmischung öfter einzusetzen.


Zurück zum Kürbis: Wie Ihr sicher schon festgestellt habt, gefällt mir die Möglichkeit der Zubereitung im Ofen, weil einfach das Schälen wegfällt und man den Kürbis am Ende der Zubereitungszeit einfach auslöffeln kannn. Den Gorgonzola-Kürbis konnte man auch wunderbar direkt aus der Schale essen. Beim Spaghetti-Kürbis gestaltet sich das etwas schwieriger. Da empfiehlt es sich, den Kürbis auszulöffeln, in ein anderes Gefäß zu geben, mit der Füllung zu vermengen und ggf. auch nochmal nachzuwürzen.



Von den beiden Spaghetti-Kürbis-Varianten hat mir die Knoblauchbutter-Parmesan-Variante besser geschmeckt, was aber auch an der missglückten Gewürzmischung in Variante 2 liegen könnte oder daran, dass ich die Ölmenge ziemlich reduziert habe. Ich werde der Version mit den gerösteten Kichererbsen auf jeden Fall noch eine Chance geben.

Habt Ihr auch ein leckeres Spaghetti-Kürbis-Rezept?

Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch!


Freitag, 22. September 2017

...Gorgonzola-Kürbis

Ich glaube, ich habe noch nie so viel Obst und Gemüse gegessen wie in diesem Jahr. Anfang des Jahres war das ziemlich hart, da ich zumindest heimische Gemüsesorten möglichst saisonal kaufe und früher fast ausschließlich Gemüsesorten verarbeitet habe, deren Saison erst später im Jahr beginnt. Ihr glaubt gar nicht, wie ich die ersten Tomaten und Zucchini dieses Jahr gefeiert habe! Auf der anderen Seite fand ich es total spannend, auch mal für mich neue Zutaten zu benutzen, die ich zwar fast alle irgendwo schon einmal gegessen, aber noch nie selbst zubereitet habe.


Jetzt ist der Sommer vorüber und die Tomaten- und Zucchini-Saison bald vorbei, dafür sind wir mitten in der Kürbis-Saison. Kürbis steht bei mir schon seit einigen Jahren auf dem Speiseplan. Anfangs gab es ausschließlich den allseits bekannten Hokkaido-Kürbis, einfach weil jeder den irgendwie gut findet, vor allem wohl auch, weil man ihn nicht schälen muss. Vor vier Jahren habe ich in Manchester zum ersten Mal Butternut-Kürbis probiert und war direkt begeistert. Seitdem hat der Butternut-Kürbis den Hokkaido-Kürbis aus meiner Küche verdrängt, und es gibt ausschließlich Butternut-Kürbis.

Da dieses Jahr zu meinem Gemüse-Experimentier-Jahr geworden ist, habe ich aufgrund der Kürbis-Vielfalt, die einem so begegnet, entschlossen, auch mal andere Sorten zu probieren. Gestartet habe ich mit Gorgonzola-Kürbis. Bei der Recherche nach Rezepten bin ich anfänglich fast ausschließlich auf Rezepte gestoßen, in denen der Kürbis mit dem namensgebenden Käse gefüllt wurde. Später fand ich zwar auch noch andere Rezepte, aber ich habe mich trotzdem für dieses sehr einfache Rezept entschieden.



Der Deckel des Kürbisses wird abgeschnitten, der Kürbis wird ausgehöhlt, der Deckel wieder aufgesetzt und der Kürbis im Backofen bei 170°C Umluft weich gebacken. Bei mir hat das ca. eine Stunde gedauert. Währenddessen habe ich Kürbis und Lachs gewürfelt. Ich habe jeweils 100 g verwendet, aber das war fast zu viel für die Größe des Kürbisses. Die Lachs- und Käsewürfel habe ich in den Kürbis gefüllt und ihn nochmal ca. 15 Minuten gebacken. Fertig! Den Kürbis kann man dann einfach auslöffeln.


Ich hatte befürchtet, dass das Gericht zu streng nach Gorgonzola schmeckt, aber da der Kürbis für mich überraschend viel Fruchtfleisch enthält, fand ich das Verhältnis sehr angenehm. Auch Gewürze haben mir persönlich nicht gefehlt, aber das ist wie immer Geschmackssache.

Habt Ihr schon mal Gorgonzola-Kürbis zubereitet? Wie schmeckt er Euch am besten?

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!